Doris Löffler mit Kiwi

Guten Tag. liebe Havaneser-Familie und Freunde

Mein Name ist Kiwi. Wie Ihr unschwer erraten könnt, bin ich einer der 7 Jungs aus dem K-Wurf, geb. am 07.September 2018. Nun bin ich schon ein Jahr alt und bin kein Baby mehr!

Ich möchte Euch berichten, wie es mir in der Zwischenzeit so ergangen ist:

Meine Welpenzeit war spitze, 6 Brüder, mit denen man alles anstellen konnte, was so ein Havaneser-Herz begehrt, wie Raufen, Spielen, Schlafen, Blödsinn anstellen usw. Unsere Mutter Flake, hat alles hundemögliche getan, um uns zu umsorgen, ernähren, putzen und zu pflegen. Auch unsere Mensche-Eltern Monika und Steffi haben sich zwei Beine ausgerissen, um uns sämtliche Wünsche zu erfüllen und uns eine glückliche Welpenzeit zu ermöglichen. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank für euren grossen Einsatz und eure unermüdliche Fürsorge.

Als ich ein paar Wochen alt war, kamen stets solche Zweibeiner nach Känerkinden, die uns mit Argusaugen beobachtet haben. Anfangs habe ich nicht gecheckt, was die eigentlich bei uns zu suchen haben. Aber nach und nach habe ich gehört, dass die uns ja adoptieren wollten. Was bedeutet das? Ich war diesem Unternehmen gegenüber skeptisch eingestellt.

Als ich dann ca. 11 Wochen alr war und alle meine Brüder auf einmal „verschwunden“ waren, kam dann diese Doris (anscheinend mein zukünftiges Frauchen) mit ihrer Freundin Christina und der Havaneser-Dame Holly (die jetzt meine Freundin ist) um mich abzuholen. Es war schlimm für mich, diesen behüteten Ort verlassen zu müssen. Alle haben gewint, auch ich. Ich hatte solche Angst, wusste nicht, was mit mir zukünftig geschieht und wohin die Reise gehen würde (ins Tierheim? oder noch schlimmer: zum Schlachter?). Deshalb habe ich mich unterwegs 3x übergeben müssen.

Dann war aber alles halb so schlimm! im neuen „zu Hause“ erwarteten mich bereits 2 Mietze-Katzen, der Buebeli und die Tappy, welche mich auf Anhieb mit ihren 8 Pfoten liebevoll aufgenommen haben. Sie sind sofort meine Freunde geworden und sind es immer noch.

Anfangs musste ich in die Welpenschule, das hat mir gar nicht gepasst. Dort hatte es viele andersartige Welpen, die meisten waren so gross, dass sie mich ständig überrollt haben. Das hat mir gar nicht gepasst und ich machte einen auf Stur. Mein Frauchen hat das natürlich sofort gemerkt und nun gehe ich mittlerweilen in eine andere Hundeschule, wo es mir gefällt. Dort war ich so gut, dass ich sogar eine Klasse überspringen durfte. Hab mehrmals von meinem Frauchen gehört, dass sie sehr stolz ist auf mich, ich ein ganz lieber Kiwi bin und sie mich sehr liebt.

Nun sind mehrere Monate vergangen, ich habe mich inzwischen sehr gut eingelebt. Mein Frauchen liest mir jeden Wunsch von den Augen ab, hab sie von Anfang an um meine 4 Pfoten gewickelt. Jeden Tag machen wir ausgedehnte Spaziergänge und meistens treffen wir auch einen oder mehrere Meiner mittlerweilen gewonnen Freunde/Freundinnen an, sei es Benji, DJ, Balou, Bayla, Milla, Monti, Timmi usw. usw., so dass ich meistens mit einem/einer herumtollen kann, was ich sehr liebe.

Letzhin war ich mit Frauchen, Christina und Holly in Lauenen in den Ferien. Das war toll! Den ganzen Tag konnte ich mit Holly herumtollen, aber wir mussten jeden Tag grosse Distanzen zurücklegen, was uns gar nichts ausmachte. Wir sind mit der Seilbahn gefahren und durften in den Bächen und Seelein baden.

Also, was ich noch sagen wollte: mein Hundeleben gefällt mir sehr gut, ich fühle mich hundewohl und ich glaube, ich hab`s sehr gut getroffen.

Ich wünsche allein eine gute Zeit und ich hoffe sehr, dass wir uns nächstes Jahr beim „Welpentreffen“ wieder sehen werden, denn ich habe Euch alle nicht vergessen!

In Liebe, Kiwi