Ruth Ehrat mit Jo-Jo

Unser erstes Jahr zusammen.

Die ersten Wochen haben wir nur miteinander verbracht. Die Spaziergänge fanden in einer hundefreien Zone statt. Besuche haben wir erst gar nicht eingeladen und Nachbarn haben wir nur dosiert kennengelernt.

Aber dann war die Schonfrist vorbei und ab ins volle Leben. Ich wusste schon vorher, dass ich einmal in der Woche meinen halbjährigen Enkel hüte und dahin eine Stunde mit dem Auto fahren muss. Aber weder die Autofahrt noch das Baby haben für Jo-Jo ein Problem dargestellt. Im Gegenteil, das kleine Wesen war spannend und seine Spielzeuge ein Paradies für die spitzen Welpenzähnchen.

Die Ausflüge nach Wil oder die langen Spaziergänge waren für Jo-Jo interessant und völlig stressfrei, da sie sich in der Ablage unter dem Wagen völlig sicher, warm und geborgen fühlte. Diese Ablage nutzt sie auch heute noch!

Für Jo-Jo ist eigentlich nichts mit Angst verbunden. Ob Bergbahn, Bus, Sesselilift, Feuerwerk, Gewitter, auch Dunkelheit oder lausiges Wetter ist ganz egal! Meine Kleine lässt sich nicht beeindrucken.

Die einzige Sorge die ich in diesem ersten Jahr hatte un habe, ist ir Desinteresse am Futter. Ich habe wirklich alles versucht um ihr das Essen schmackhaft zu machen aber der Erfolg war klein. Mittlerweile habe ich ein Blutbild machen lassen und erfahren, dass ihre Leber- und Gallenwerte nicht sehr gut sind. Das würde auch ihre Appetitlosigkeit ev. erklären. Nun, ich bin zuversichtlich, dass wir das Problem früh erkannt haben und es auch lösen können.

Auf jeden Fall ist sie fit und fröhlich und mein täglicher, ganz privater Sonnenschein! Sie ist mein Anker, mein Motor und meine ganz, ganz grosse Liebe!

Pelzgespenst, Fellseele mit lachenden Lefzen

Du kommst

und bleibst

und leckst mir das Lachen aus dem Gesicht

aber du frisst auch meine nutzlose Trauer

zerknackst sie, als wäre sie ein

Hals vom Huhn…